Adam Ace Comedy Show

Adam Ace

Heute gab’s eine kostenlose Comedy-Show von und mit Adam Ace in der Ball-Hall (aufgrund der Mehrdeutigkeit von ‘Balls’ im Englischen musste der Name natürlich für den ein oder anderen Gag herhalten). Auch wenn wir nicht alles verstanden haben (manchmal sprechen die Amis einfach noch zu schnell) war’s ein äußerst lustiger Abend! Schaut euch einfach das kurze Video auf seiner Website an und stellt euch vor, dass der Rest genauso gut war!

Ach ja: Nein, er ist nicht so bescheurt wie er aussieht. Und ja, er erinnert ein bisschen an Oli Pocher, auch der Humor.

Chicago - Day 3

Der Sonntag schließlich war weniger Teil des Sightseeing-Trips nach Chicago sondern mehr Ausnutzen des günstigen Dollars, sprich: Shopping! Wir haben also einige der großen Shopping Zentren in der Nähe Chicagos angesteuert und unsere (hey, genau genommen meine!) Kreditkarte immer mehr zu schätzen gewusst! (Hier brauchst du echt kein Bargeld. Sogar drei Dollar lassen sich in der Regel ohne bösen Blick des Verkäufers mit Kreditkarte bezahlen!) Wir (was jetzt eher Yvonne bedeutet) haben also unseren nicht ganz kleinen Kofferraum im Laufe des Tages mit Schuhen, Tops, Schuhen, Jacken, Schuhen, Hosen, und so weiter gefüllt. (Fällt euch was auf?) Für mich war’s leider nicht ganz so einfach, weil mir diese saucoolen HipHop-Sachen in XXXXXL (ungelogen!) einfach nicht stehen und ansonsten das Angebot irgendwie sehr mau war. Ein paar Sachen hab aber auch ich dann noch gefunden.

Abends sind wir nochmal mit dem Auto durch die besseren Wohnviertel Chicagos und anschließend an der Küste Richtung Indy gefahren. Da haben wir auch nochmal einen kurzen Zwischenstopp eingelegt um einen kleinen Spaziergang am Grünstreifen entlang der Küste zu machen und noch ein letztes Mal die Skyline Chicago’s auf uns wirken zu lassen. Wohlgemerkt nachdem wir das Auto auf einem Schotterplatz korrekt abgestellt hatten, auf dem es offenbar unsichtbar gekennzeichnete Parkflächen gab. Unser erster Parkplatz hat den Cops jedenfalls nicht gefallen, die sich auf ihren Quads scheinbar einen schönen Abend gemacht haben. (Ey, dieses Beamten-Pack ist echt überall gleich!)

Chicago

Danach ging’s dann auf die unendlich lange Heimfahrt. (Tempolimits sind so scheiße! Wehe einer von euch wählt noch die SPD, jetzt wo die das auch bei uns einführen wollen!) Endlich in Indy angekommen folgte noch der obligatorische Mitternachtstrip in den Supermarkt (genau genommen um halb drei, und ja, Sonntag Nacht halb drei). Irgendwie ist’s aber doch beruhigend zu sehen, dass das Angebot nicht wirklich angenommen wird – wir waren die Einzigen!

Chicago - Day 2

Heute stand endlich Downtown Chicago mit all seinen Wolkenkratzern auf dem Programm. Doch bevor’s losgehen konnte mussten wir erstmal in die Stadt kommen (unser Hotel war etwas außerhalb).

Also auf zum Park & Ride, in der Hoffnung überhaupt einen Parkplatz zu kriegen, da die einzige Park & Ride Station in unserer Nähe (Süden) gerade mal 100 Parkplätze hat, während alle im Norden locker 1000 haben. Unsere Hoffnung war nicht umsonst, es waren genau 0 Parkplätze belegt. Angesichts der Gegend in der wir waren vielleicht kein Wunder (wir waren uns dann auch nicht mehr so sicher, ob wir unser Auto wirklich dort abstellen sollen …). Fehlt nur noch das Parkticket: Rein in die Bahnstation zum Ticket-Automaten, der will die Nummer des Parkplatzes wissen, also wieder raus und nachsehen, wieder rein, Nummer eingeben, Kreditkarte zücken, wieder raus und das Parkticket ins Auto legen. Geht’s vielleicht noch etwas umständlicher?

Dann ging’s mit der Hochbahn, genannt ‚El‘ (Elevated Train) in die Stadt. Allerdings wurden aufgrund der hoffnungslos verrosteten Stahlkonstruktion wieder unschöne Erinnerungen an Minneapolis wach. Mich wundert hier drüben so langsam gar nichts mehr … Aber egal, wird schon halten.

Als erstes haben wir die kostenlose Stadtführung – genauer Hochhausführung – mit dem El gemacht. Dabei fährt man mehrere Male auf dem Loop durch die Stadt und kriegt die Häuser erklärt. (Der Loop ist die kreisförmige, naja eher rechteckige, Hochbahnstrecke rund ums Stadtzentrum, das alle Bahnlinien miteinander verbindet. Sehr praktisch! Inzwischen ist Loop auch das Synonym für die Innenstadt von Chicago.) Außer dem in ungefähr jedem zweiten Satz erwähnten weltberühmten Chicago-Window (Kann mich mal irgendein Architekt erleuchten?) haben wir eigentlich nicht wirklich was mitbekommen. Wir waren wohl zu fasziniert von unserem ersten echten „Großstadt mit unendlich vielen unendlich hohen Hochhäusern“-Erlebnis. (Vielleicht konnte der nette Typ auch einfach die Geräuschkulisse des Zuges nicht übertönen.)

Chicago

Danach ging’s erstmal in den Millennium Park, in dem eine äußerst interessante Skulptur steht. Sieht ein bisschen wie eine arg überdimensionierte spiegelnde Niere. Keine Ahnung ob das Ding irgendwas darstellen soll (wovon mal auszugehen ist falls ein Künstler am Werk war – glaubt mir, ich kenn mich da aus!), es läd auf jeden Fall ein viele spannende Fotos zu schießen!

Chicago Millennium Park

Den Nachmittag haben wir im wesentlichen damit verbracht durch die Häuserschluchten zu ziehen und uns das für seine Architektur bekannte Chicago aus der Nähe anzusehen. Ich kann euch sagen: Sollte man mal gesehen haben, ist wirklich beeindruckend! (Chicago ist glaube ich die Stadt mit den meisten (und definitiv höchsten) Wolkenkratzern in den USA, und auch weltweit ganz vorne mit dabei.) Ach ja, und wir waren auch noch in nem ziemlich noblen (teuren) Restaurant Mittagessen. Die hatten grad „Oktoberfest“-Woche, da musst ich natürlich mal probieren ob’s die Amis auch drauf haben ein Schnitzel zu machen. – Ich war positiv überrascht.

Außerdem waren wir auch noch am Navy Pier, eine Art Vergnügungspark direkt an der Küste. Vor allem Familien mit kleinen Kindern können hier viel Geld loswerden. Wir haben uns zumindest die Fahr mit dem Riesenrad gegönnt von dem aus wir nochmal einen schönen Blick auf die Skyline in der Abenddämmerung genießen konnten. Außerdem starten hier „Dinner Cruises“: Für schappe 70 Dollar dümpelst du vor Chicago’s Skyline auf dem Meer (genau genommen Lake Michigan) herum und kriegst Abendessen serviert. Soll aber ein beeindruckendes Erlebnis mit bleibenden Erinnerungen sein wie mir Kristan versichert hat.

Chicago Navy Pier

Abends ging’s dann endlich auf’s Observation Deck des Sears Towers: Das bedeutet: 110. Stockwerk und knapp 440 Meter Höhe! Versucht erst gar nicht euch das vorzustellen (ihr Landeier! ;-) ), das muss man erlebt haben! Von da oben hat man wirklich eine fantastische Aussicht auf das nicht enden wollende Lichtermeer Chicago’s! (Und noch ein paar Tipps: Geht niemals tagsüber hin, entweder ganz früh oder ganz spät, sonst steht ihr Stunden im Keller in langen Schlangen! Bevor’s mit dem Aufzug nach oben geht wird noch ein kleiner Film gezeigt, setzt euch vorne links hin, dann seid ihr als erster am Aufzug und müsst nicht nochmal eine halbe Stunde warten.)

Chicago at Night

Schließlich wollten wir den Abend gemütlich in einer netten Kneipe beenden. Dafür mussten wir erstmal eine gut einstündige Fahrt mit dem El aufnehmen. (Hab ich schonmal erwähnt, dass die amerikanische Infrastruktur lächerlich ist? Hoffnungslos veraltet und marode! Wir standen ne halbe Stunde wegen Stromausfall und mussten schließlich wegen Umbauarbeiten noch eine Station weiter fahren als nötig um dann mit dem nächsten Zug zurück an unserer geplanten Zielstation ausstiegen zu können.) Schließlich in der Kneipenmeile angekommen und auch eine scheinbar nette Bar gefunden stellt Yvonne natürlich fest, dass sie ihren Ausweis nicht dabei hat! Also doch nichts mit weggehen … (Für alle Unwissenden: Alkohol wird in den USA wesentlich (!) strenger gehandhabt als bei uns. Das Mindestalter ist 21 und ohne Ausweis kommst du in eine Bar wo’s Alkohol gibt gar nicht erst rein. Es muss nämlich nicht nur der Alkohol Trinkende 21 sein sondern alle Personen im Raum!)

Chicago - Day 1

Dieses Wochenende ging’s also endlich nach Chicago. Wieder haben wir uns ein Auto gemietet (diesmal leider nur so nen scheiß Koreaner gekriegt) und glücklicherweiße auch wieder Kristan’s Navi bekommen. Diesmal fahren wir die Interstate, Indiana kennen wir ja jetzt schon. Ey, diese Speed Limits sind wirklich nervig! 65 Miles! Was soll das? Das sind gerade mal 105 km/h! Das einzig Fute ist, dass man auch rechts überholen kann. (Naja und dass es praktisch keine Geschwindigkeitskontrollen gibt. Hätte mir allerdings vorher jemand gesagt wie teuer Speeding hier ist, wär ich wohl trotzdem ganz brav langsam gefahren … Aber ist ja nochmal gut gegangen!)

Je näher wir an Chicago ran gekommen sind, desto höher ist die Dichte der Toll Roads geworden. Und nicht nur die Anzahl, auch die Preise zogen kräftig an. Waren wir bei der ersten noch mit 15 Cent dabei, waren’s am Ende schon stolze 2,50 $. Und das Ganze nur, um in Chicago’s Super-Stau zu fahren. So hatten wir zumindest schonmal die Gelegenheit die wirklich imposante Skyline Chicago’s zu bewundern. (Naja, Yvonne etwas mehr als ich, irgendjemand muss ja auch über den Verkehr fluchen.)

Chicago Traffic Jam

Unser erstes Ziel in Chicago war der Lincoln Park Zoo, man muss sich nach der langen langweiligen Fahrt ja schließlich erstmal entspannen. Außerdem war der Zoo kostenlos, was man vom Parkplatz nicht behaupten konnte, der genauso viel kostete wie bei jedem anderen Zoo das Familien-Ticket. Aber mit ein klein wenig Geduld kann man einen der wenigen kostenlosen Parkplätze am Straßenrand ergattern. Der Zoo war dann halt ein Zoo. War mal wieder ganz nett, mein letzter Zoo-Besuch muss glaub ich schon über ein Jahrzehnt her sein!

Chicago Zoo

O-Ton Yvonne: „Am besten waren natürlich die Löwen ;-) (weil die einfach genau so sind wie du!) Die hatten auch Spinnen – ohne Glas und alles! Und auch, wenn’s dort stand: Die können mir net erzählen, dass die einfach so an ihrem Platz bleiben! Die ham da bestimmt schon ein paar von verloren!“

Nach dem Zoo wollten wir erstmal unser Hotel aufsuchen um danach noch einen gemütlichen Abend irgendwo in der Stadt (oder wo auch immer es gemütlich ist und was zu Essen gibt) zu verbringen. Leider wollte unser Navi nicht. Das wollte nämlich gar nicht mehr! Der Akku war leer und irgendwie hat es sich auch nicht mehr aufgeladen. Natürlich passierte das idealerweise zum Feierabendverkehr mitten in Chicago. Großartig! Wir hatten ja nichtmal ne Karte von diesem niedlichen kleinen Städtchen …

Irgendwie haben wir’s dann doch zur Interstate geschafft. Genauer gesagt zur 5-spurigen Auffahrt auf 3 verschiedene Interstates, auf der man ungefähr 2 Sekunden Zeit hatte sich für eine zu entscheiden. – Richtig, wir haben die falsche genommen. Komplett falsch um genau zu sein. Erstens: Norden statt Süden. Zweitens: Express statt Local, was bedeutet dass man nur gut alle 10 Meilen eine Ausfahrt benutzen darf. (Wenn wir die richtige Richtung erwischt hätten wäre das durchaus hilfreich gewesen.) Letztlich haben wir – wie auch immer – den Weg zum Hotel doch noch gefunden und haben uns nach dem Einchecken erstmal auf die Suche nach Elektronik-Fachmärkten gemacht.

Genau genommen haben wir erstmal das Auto zerlegt bis wir zum Sicherungskasten vordringen konnten, um auszuschließen, dass diese blöde koreanische Möre das Problem ist. War sie nicht. Ganz genau genommen haben wir sogar erstmal einen Shopping-Zwischenstopp eingelegt. Beim Schuhekaufen konnten wir (Yvonne) dann auch das Navi mal kurzzeitig vergessen. Viele Kartons später ging die Suche nach dem Ladegerät weiter.

Zumindest konnten wir in unmittelbarer Nähe ein paar “Fachmärkte” finden, nur leider wollte uns keiner ein neues Ladegerät für unser Navi geben (”Einzeln verkaufen wir die nicht, aber versuchen Sie’s doch mal bei …”). Auch der Versuch mit einem Ericsson Handyladegerät, das zumindest mal die selben Stecker verwendete war leider erfolglos. Einige Stunden später war ich genervt und beschloss das Problem mit Gewalt zu lösen. Da war bestimmt nur irgendein Käbelchen innen drin locker, dass sich mit Zange und Sekundenkleber ganz bestimmt fixieren lies. Yvonne war nicht begeistert, aber selbstverständlich hat der Herr das letzte Wort und wir haben Werkzeug eingekauft. Zurück im Auto ging’s an die Reparatur. Und was passiert wenn ein Kerl sagt er repariert das jetzt obwohl er keine Ahnung davon hat? - Richtig! Innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde ist die Sache gegessen. (Wenn ihr also mal Hilfe bei der Reparatur eines Ladegeräts braucht, fragt mich einfach! ;-) )

Inzwischen war’s allerdings schon ziemlich spät und der Tag damit im wesentlich gelaufen. Oder waren wir noch ein bisschen shoppen? Ich weiß nicht mehr, war so aufregend alles! ;-)

The Children’s Museum of Indianapolis

Mal wieder haben wir uns in den Bus gewagt. Diesmal zum Indianapolis Children’s Museum – The Greatest Children’s Museum of the World. Ganz klar musste diese Aussage überprüft werden. Es folgt der Testbericht:

Children’s Museum

Zunächst mal haben wir uns an die Spuren der Dinos geheftet. Vom Baby-Dino im Ei bis zum ausgewachsenen T-Rex war alles in der Urzeit-Landschaft vertreten. War ganz nett anzuschaun, aber da konnte man jetzt leider nicht allzu viel machen. Die Roboter- Ausstellung hatte gleich mal zu. Und damit war sie nicht der einzige Raum der grade wegen Umbauarbeiten geschlossen war. Also es war schon mal nicht das größte Museum der Welt.

Weiter ging’s in den Keller, wo ne Eisenbahn rumsteht (aber Eisenbahnen hatten wir ja schon genug gesehen). Seltsamerweise ging’s direkt neben der Eisenbahn ab in die Tiefsee und daneben in die unendlichen Weiten des Weltalls (leider nur sehr kurz).

Nach dem Mittagessen konnten wir endlich loslegen: Staudamm bauen! Ich hab Markus gar nicht mehr von dem Kasten mit dem Wasser und den Gummiklötzchen wegbekommen. Aber die Staudamm-Formationen, die er entworfen hat waren echt besser als die, die die Kids hinbekommen würden ;) Also falls mal jemand Nachhilfe im Staudammbauen braucht… Außerdem haben wir zusammen den allerhöchsten Bauklötzchenturm gebaut. Fast schade, dass so wenig Kinder da waren. Wir hätten sie alle im Wettbauen geschlagen!

Children’s Museum

Nur mit unseren Plastikbooten war was nicht in Ordnung. Die sind irgendwie nicht so richtig gut im Kanal geschwommen. Vielleicht lag’s bei Markus auch daran, dass er mit Gewalt versucht hat 4 Segel an einem Kinderplastikboot das für 2 Segel ausgelegt ist festzubekommen?

Im Wesentlichen war’s das dann auch schon – mal abgesehen vom obligatorischen Rennauto, das hier wohl jeder rumstehen hat. Ein Augenschmaus für Kunstliebhaber wird noch geboten: Wenn ihr mal eine wirklich abgrundtief hässliche Glas-Skulptur sehen wollt, lohnt sich ein Besuch im Kindermuseum allemal. Ein berühmter Künstler, dessen Namen ich vergessen hab hat einen Haufen knallbunte Glasrohre im Treppenaufgang über vier Stockwerke drapiert. Und zu allem Überfluss gibt’s außer dem staubigen Ding auch noch nen extra Raum mit Blumen und Gräsern aus Glas! (Worin der Zusammenhang mit einem Kindermuseum besteht ist mir völlig schleierhaft. Wahrscheinlich wollte einfach kein anderer diese Monsterskulpturen haben und mit Kindern kann man’s ja machen.)

Eine Frage hätten wir noch an all die Dirks da draußen: Wie funktioniert die Wasseruhr?

Children’s Museum

South Indiana - Day 2

Heute morgen machten wir unsere erste Erfahrung mit “Kontinentalem Frühstück”, was uns in den kommenden Wochen ja noch das eine oder andere Mal begleiten sollte: Lappriger Toast, gesalzene Butter, eine Sorte Marmelade, Cornflakes und mittelklassiger O-Saft. - Schnell weiter zu Tagesordnungspunkt 2:

Wir fuhren die “Scenic Route” im Süden Indiana’s Richtung Osten. Wenn wir nicht vorher schon hunderte Meilen durch Indiana gefahren wären wär’s vielleicht landschaftlich ganz schön gewesen. Im Wesentlichen war’s allerdings nicht mehr “scenic” als fast jede andere Straße, auf der wir bisher gefahren waren. Also weiter zur nächsten Station:

Die da war: Marengo Cave. Eine Höhle also. Bzw. als allererstes mal Kommerz pur (wir sind ja in Amerika). Wir haben uns kurzentschlossen einer kleinen Tour durch die Höhle angeschlossen (für ein nicht ganz so kleines Budget). Raus aus der Sonne (wird’s hier eigentlich jeden Tag heißer?) in die eisige Höhle - am Anfang noch ganz angenehm, am Ende war ich dann doch froh, dass Yvonne immer an alles denkt und wir Pullis dabei hatten. Die Tour war ganz interessant, vor allem anfangs, wenn man in der Mitte der Höhle steht und dank dem stillen spiegelnden Wasser am Höhlenboden denkt sie ist doppelt so hoch wie sie tatsächlich ist. (War der Satz verwirrend genug? Schaut euch einfach die Fotos an oder geht selber hin!) Am Ende gab’s dann noch ein kleines Filmchen in dem die obligatorische überdimensionale Amerika-Flagge am Ende nicht fehlen durfte.

Marengo Cave

Weiter ging’s über den wunderschönen Patoka Lake nach French Lick. Dort wollten wir ins “Indiana Railway Museum” und am liebsten auch bei einer der mehrmals täglichen Fahrten auf einer alten Dampflock mitfahren. Nur leider war außer einem riesigen Casino in French Lick (etwas kleiner als Rödental übrigens) nichts zu finden. Auch die angebliche Addresse der angeblich vorhandenen Tourist Info half nicht wirklich weiter - die angegebene Straße gab’s nicht, alle Varianten führten ins tiefste Wohngebiet. Als wir schon aufgeben wollten, sind wir dann doch noch zufällig drübergestolpert. (Nachdem wir erstmal bei Chicago’s je eine “kleine” Pizza nicht ganz gessen haben, die jeweils für eine komplette Familie gereicht hätte).

Railway Museum

Das Railway Museum bestand schließlich aus ein paar nicht mehr benötigten Abstellgleisen, auf denen einige alte Loks und Wagen vor sich hin rosteten. In einer alten Bahnhofshalle (ungefähr so groß wie die in Rödental-Oeslau) war dann eine Mini-Ausstellung von ca. 20 uninteressanten Exponaten und Toiletten im Originalzustand ;-). Allerdings weit und breit keine Menschenseele zu sehen. Aus unserer Zugfahrt wurde damit leider nichts. Es hatte aber auch was Gutes: Man konnte in und auf den ganzen alten Zügen machen was man wollte.

Carlsbad of America

Am Ortsausgang sind wir dann am “Carlsbad of America” vorbeigekommen (ein Luxushotel). Jeder der schonmal im echten tschechischen Karlsbad war, wird die Ähnlichkeit sofort erkennen. Schließlich ging’s dann zurück nach Indy wo wir uns die etwas besseren Wohngegenden angeschaut haben: Nicht vergleichbar mit der Gegend um Downtown! Da lässt sich’s schon aushalten. Und selbstverständlich musste auch noch der obligatorische Sonntag-Nacht Walmart-Einkauf erledigt werden, schließlich brauchen wir noch Proviant bis es nächste Woche nach Chicago geht!

South Indiana - Day 1

Endlich haben wir das gemacht was man in Amerika einfach machen MUSS: Ein Auto mieten und durch’s Land fahren. Gut, wir haben’s mangels Zeit nur durch Süd-Indiana geschafft aber selbst das war ein schönes Erlebnis.

Unser erstes Ziel war Nashville (nein, nicht das Country-Musik-Nashville in Tennessee). Das ist ein kleines, uriges, sehr schön im im Wald gelegenes Künstlerdorf. Gut, genau genommen ist es eigentlich nur noch ziemlich exakt auf den Geldbeutel der zahlreichen Touristen ausgerichtet, aber Kommerz ist im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ja was ganz Normales. Nachdem man abseits der Hauptstraße einen günstigen Parkplatz für nur 3,- $ gefunden hat, ist’s dann wirklich schön durch’s Doorf zu schlendern. Es wird zahlreiche mehr oder weniger schöne Kunst geboten, das “berühmte” Eis nach alter Rezeptur der “berühmten” Dorfeisdiele (war wirklich ganz lecker) und natürlich das Live-Glockenspiel im Hinterzimmer (welches wir uns erspart haben).

Nashville

Frisch gestärkt (das viele Eis lag schwer im Magen) ging’s weiter zur nächsten Attraktion in den Brown County State Park gleich um’s Eck. Dabei handelt es sich um ein abgesperrtes Waldgebietrund um einen Hügel, gut gepflegt und selbstverständlich typisch amerikanisch mit Straßen durchzogen. Und mindestens genauso selbstverständlich hat das ganze auch 5,- $ Eintritt pro Auto gekostet. (Mit dem Rad wären’s nur 2,- $ gewesen - pro Person. Also lieber mit 5 Leuten in nen Pick-Up und die Räder aufladen!) Auf unserem sauber mithilfe der Karte geplanten Weg zum Parkplatz unserer Wahl kamen wir an einem gut befestigten Aussichtsturm vorbei. Da muss man natürlich ma schaun! Gesehen ham wir dann vor allem Wald. Nein, nicht vor allem. Da war einfach nur Wald. (Da wir uns natürlich informiert haben wissen wir, dass wir einfach nur zu früh waren. Hier stehen lauter verschiedene Bäume die im Herbst eine wunderschöne gelb-orange-rot-braune Farbenpracht erzeugen sollen.)

Brown County 1

Also weiter zum Parkplatz, vorbei an einem relativ hohen Aussichtsturm (hoch genug um über sämtliche Bäume hinaus zu ragen) am “Gipfel” des Hügels. Diesmal allerdings eine filigrane Stahlkonstruktion. Naja, wenn wir schonmal da sind … Spätestens nach 10 Metern (naja, die Höhe “schwankte” eigentlich bei jedem Schritt) wurde uns ein klein wenig mulmig (War die (ehemalige) Autobahnbrücke in Minneapolis nicht auch ne Stahlkonstruktion?) aber wir ham’s durchgestanden. Die Aussicht war - richtig - Wald. Landschaftlich extrem unspannend. Also, weiter geht’s. Wir spürten schließlich schon die Schwingungen einer herannahender Horde Kinder …

Brown County 2

Schließlich am Parkplatz angekommen schnell das schwarze Auto in die Sonne gestellt und ab auf den Wanderweg. Ach ja, hab ich schonmal erwähnt, dass es seitdem ich in Indiana bin NIE unter 30° C war und Indiana ziemlich schwül ist? Im Wald war’s zumindest schattig. Nur schade dass wir keine Fahrräder dabei hatten, die Wanderwege wären erstklassig fürs Mountainbiken geeignet gewesen, vom Spaßfaktor mindestens mit den Trails am Muppberg vergleichbar (Kenner wissen Bescheid!). Überhaupt ist’s landschaftlich eigentlich wie bei uns zu Hause (und damit mein ich nicht die langweilige Bremer Gegend - falls ein paar Fischköppe anwesend sind). Einige Meilen später (bergab) wünschten wir uns dann auch langsam wieder am Auto anzukommen und endlich nen Schluck Wasser zu uns nehmen zu können (oder am besten gleich duschen!), hatten aber leider noch den langen aber deswegen noch lange nicht flachen Anstieg vor uns. Einige weitere Meilen später (na gut, vielleicht übertreib ich ein ganz klein wenig) waren wir endlich wieder am Auto und konnten die Reste unseres lecker warmen Wassers trinken. - Wenigstens sind Klimaanlagen hier genauso selbstverständlich wie die scheiß Automatikgetriebe. (Naja, die kann dafür wenigstens jeder fahren - oder fast jeder, manch eine sucht vielleicht auch so lang nach der Kupplung bis die Bremse kommt …)

Weiter geht’s, es ist schon später Nachmittag und wir haben noch jede Menge Weg vor uns. Selbstverständlich fahren wir ausschließlich auf kleinen Straßen, auf der Interstate ist man ja eh kaum schneller und zu sehen gibt’s erst recht nichts. Der Weg zum Tagesziel Jasper führte uns unter anderem über den Monroe Lake wo - ganz grob geschätzt - jeder Ami aus der weiteren Umgebung sein Motorbötchen mitgebracht hatte und sich auf dem Wasser von der Sonne grillen lies. Wir haben uns damit begnügt den zahlreichen Schmetterlinen am Strand einen kurzen Besuch abzustatten. Weiter ging’s über Bedford, wo wir endlich unseren Wasservorrat auffüllen konnten. - Dachten wir zumindest. Die unglaubliche Scheußlichkeit des von uns gekauften Wassers lässt sich kaum beschreiben!

Indiana

Schließlich sind wir auf unserem Weg an einem Oldtimer-Treffen vorbei gekommen. Genauer gesagt waren’s Musclecars und Hot-Rods. Selbstverständlich waren alle wichtigen Vertreter ihrer Zeit präsent! Unter anderem ein sehr schön hergerichteter Camaro. Vom Mustang waren sogar einige Exemplare da. Feine Sache. Sehr feine Sache! (Na Chrisi, neidisch? ;-) )

Camaro

Einige (!) Meilen und interessante Einblicke in die amerikanische Provinz später in Jasper angekommen hatte dann auch unser Chevy Equinox erstmal Durst. Also füllten wir den Tank für unseren V6 SUV mal eben für umgerechnet 25,- Euro mit Super randvoll auf. Um’s nochmal deutlich werden zu lassen: Sprit kostet hier knapp 3,- $ pro Gallone (3,8 Liter) bzw. umgerechnet ca. 55 Euro-Cent pro Liter! Ich will bitte nur noch hier tanken! Nach unserem amerikanischen fahrbaren Untersatz (der übrigens wesentlich besser war als ich’s von nem amerikanischen Auto erwartet hätte) waren dann erstmal wir dran.

Irgendwie sind wir zum Essen bei Shoney’s gelandet. Und irgendwie hätten wir schon beim Durchschnittsalter der Gäste (vorsichtig geschätzt 70) skeptisch werden müssen. Aber wir waren verdammt hungrig und ganz vor allem unendlich durstig (dieses abartige Wasser konnteste echt nicht trinken)! Yvonne hat vom Buffett Gebrauch gemacht (ich schätze mal, das ist die Spezialität von Shoney’s, die USP für euch Marketing-Fachleute da draußen - was allerdings nicht automatisch bedeutet, dass es auch lecker war!) und ich hab selbstverständlich wieder Steak bestellt. Allerdings hat mich keiner gefragt wie ich’s denn gern hätte und spätestens da hätte ich wissen müssen, dass ich besser was anderes hätte nehmen sollen! (Aber wir waren ja hungrig …) - Zumindest war’s dann recht günstig. Unschlagbar günstig, um genau zu sein. Kurze Zeit nachdem das Essen auf dem Tisch stand kam unsere Bedienung mehrmals zu uns und hat sich ebenfalls mehrmals bei uns entschuldigt: “We’re very very sorry! It took 17 minutes to bring you the dinner. That is far too long! We’re very sorry for tha. You don’t have to pay for anything. So when you guys ‘re ready you can just leave. You don’t have to pay!” Ähm? In good old Germany bin ich froh, wenn nach 17 Minuten die Getränke auf dem Tisch stehen …

So, fehlt nur noch einwas auf unserer Liste: Duschen! Also auf zum Hotel (Day’s Inn), einchecken, Sachen aufs Zimmer bringen und eben kurz die menschenleere Außenanlage mit Pool inspizieren. Hmm. Duschen? Neee, Pool! Meine liebe Kleine, die schon Tage vorher sorgsam Koffer gepackt hat und selbstverständlich an alles gedacht hat, hat leider doch eine klitzekleine Kleinigkeit vergessen: Ihre Badesachen! - Aber wir ham ja ‘n Auto und die Amis 24/7-Supermärkte, die alles haben! Alles, bis auf Badesachen zur Herbstzeit… letztlich musste dann eine meiner Hosen sowie ein T-Shirt dran glauben. Aber Ende September um halb Elf noch draußen in den Pool gehen zu können (noch dazu ganz alleine ;-) ) hat schon was für sich! :-)

Indianapolis Motor Speedway

Indianapolis Motor Speedway Museum

Heute stand also unser Ausflug zum berühmten Indianapolis Motor Speedway auf dem Programm. Leider konnt’s nicht ganz pünktlich losgehen weil Yvonne mal wieder ein technisches Gerät durch simples Anschalten zerstören musste. Wir mussten also erstmal den See aus der Küche wischen, den uns der Geschirrspüler eingebrockt hat.

Danach also auf zum Speedway: Campus-Shuttle bis zur Red Line, Red Line bis Downtown, Linie X bis zum Speedway, Dauer: gute Stunde. Für Amis wären’s ca. 15 Minuten mit dem Auto. Bus fahren die nämlich nicht, es sei den sie sind wirklich wirklich arm (was bedeutet, dass praktisch nur Schwarze Bus fahren). In Amerika gibt’s im Bus übrigens kein Wechselgeld zurück - entweder man hat’s passend oder man zahlt halt zu viel. Für IUPUI Students kostets nichts, auch wenn den Service wahrscheinlich kaum ein Student hier in Anspruch nimmt (die haben ja schließlich genug Geld und Autos).

Einmal angekommen haben wir erstmal eine Bus Tour über’s Oval gemacht. Also die Strecke die ein NASCAR- oder Indy 500-Auto in unter einer Minute zurücklegt in einer gemütlichen Viertel Stunde abgefahren. Ganz nett. Und man kann ein paar schöne Bilder von der beeindruckenden Boxenanlage machen.

Race Control

Danach ging’s auf ins Museum. Dort stehen natürlich hauptsächlich (nein, fast ausschließlich) eine Sorte von Autos: Indy 500 Renner! Praktisch eins für jedes Jahr der Indy 500 Geschichte. Immerhin haben sie auch noch ein paar Formel 1 Monoposti und erstaunlicherweise nur 2 NASCARs mit reingestellt, wo NASCAR doch die mit Abstand populärste Rennserie hier drüben ist. Der Besuch lohnt sich also nicht wirklich wenn man nicht total Indycar begeistert ist.

Für uns hat es sich trotzdem mehr als nur gelohnt! Nach ein paar Verrenkungen beim Versuch Schumi’s alten Bennetton zu fotografieren kam der nette Rentner und Museums-Angestellte Charles auf mich zu. Ob ich denn nicht lieber hinter die Absperrung will um ein paar bessere Fotos zu kriegen. Na klar! Außerdem kamen wir ein bisschen ins Gespräch, haben eMail-Adressen ausgetauscht (jemand von euch in Deutschland schonmal von nem Rentner ne eMail-Adresse gekriegt?) und ihm versprochen ihm ein paar Fotos von Deutschland zu schicken.

Schumi’s alter Dienstwagen

Während wir uns den Rest des Museums angeschaut haben hat er uns auch noch Linda vorgestellt. (Ihr Job: Du setzt dich in ein Indycar, sie macht ein Foto von dir und verkaufts dir für 10,- $.) Wir haben zwei umsonst bekommen. Man, müssen wir nett sein! Zum Höhepunkt haben sie uns auch noch zum Abendessen eingeladen! Feine Sache.

Indycar

Danach sind wir erstmal weiter zum Speedway Shopping Center gefahren. (Nachdem sich zunächst die halbe Belegschaft damit beschäftigt hat wie wir denn am besten zum Restaurant kommen - so ganz ohne Auto …) Das Shopping Center war dann natürlich typisch amerikanisch: Riesiger Parkplatz (hey, halb Amerika besteht aus Parkplätzen!) und natürlich auch das Shopping Center selbst nicht zu klein. In den zahlreichen Geschäften dort konnte dann vor allem Yvonne sehr, sehr günstig einkaufen (und nicht nur weil der Euro so gut steht)!

Schließlich ging’s dann zur vereinbarten Zeit zum Dinner zu Applebee’s. Wie praktisch alles hier drüben natürlich eine Kette. Aber nicht so herzlos wie beim goldenen M, sondern mehr wie ein herkömmliches Restaurant in unseren Landen. Service und Freundlichkeit waren (wie überall hier) hervorragend und auch das Essen selbst war erstklassig! Mein Steak für 12,- $ (knapp 9,- Euro) war das beste, das ich seit ner Ewigkeit gegessen hab! Anders als bei uns: Die verdienen ihr Geld nicht durch überteuerte Getränke. In praktisch jedem Restaurant zahlst du nur einmal für deinen Softdrink und kriegst Free-Refills wann auch immer dein Glas halb leer ist - wohlgemerkt ohne danach fragen zu müssen, so schnell wie das Glas wieder voll ist kannst du gar nicht gucken. Auch anders: Hier geht man Essen um zu Essen. Es dauert in der Regel keine 10 Minuten bis das Essen auf dem Tisch steht und sobald die Tellerlein leer sind geht man dann auch wieder.

Applebee’s

Alles in allem hatten wir also einen sehr gelungenen Tag! Nur der Geschirrspüler bedarf noch Reparatur.

3 Weeks off (Update)

Yvonne ist gerade angekommen, ich werde mich in den nächsten 3 Wochen also anderen Dingen zuwenden als Artikel zu schreiben ;-)

UPDATE, 10.10.2007: Yvonne ist leider wieder weg :-( und ich bin dabei die tausenden Fotos von Indy, Indiana, Chicago und New York City zu sortieren und hier hochzuladen. In ein paar Tagen gibt’s dann endlich was zu sehen!

Courses

Achtung, das wird vielleicht nur für diejenigen interessant sein, die auch mal nach Indy zum Studieren wollen. Ich hab dieses Semester 4 Kurse zu je 3 CP (entspricht 6 ECTS), das ist wohl die übliche Anzahl an Kursen die ein amerikanischer Student auch hat. Außerdem sind das genau so viele, wie von unserem Austausch-Abkommen gedeckt sind. (Victoria wollte ja noch einen 5. Kurs machen, hat den aber ganz schnell wieder gestrichen als ihr Konto hier mit knapp 2.000 $ belastet wurde …)

Allgemein lässt sich sagen, dass Kurse hier ziemlich schulisch sind. Hausaufgaben fast jede Woche, Anwesenheitspflicht (Hallo? Anwesenheitspflicht? Das gab’s nicht mal in der Schule so richtig!), und natürlich der Inhalt: Bei uns lernt man ja eher allgemeine Methoden und Konzepte. Hier fangen die Profs erstmal damit an dir jede klitzekleine Funktion der Software seiner Wahl zu erklären. Soll heißen: Wählt hohe Kurse (wenn ihr dürft)! Selbst ein ‘Advanced 3D’ kann praktisch ohne Vorkenntnisse relativ gut überstanden werden!

Meine Kurse (die erste Zahl in der Kursnummer steht wohl für das Studienjahr, in dem der Durchschnitts-Ami den Kurs normalerweise belegen sollte):

Ich werde im Laufe des Semester zu jedem Kurs noch ein paar detailierte Infos nachreichen.

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