Archive for American Life

Shopping

Oh man, die Amis lieben ihre Autos wirklich zu sehr. Kein einziger Supermarkt in unmittelbarer Nähe des Campus! Nichtmal in der Stadt ist einer zu finden. Naja, es gibt einen ca. 2 km vom Campus - im tiefsten Ghetto. Nicht zu empfehlen (es sei denn man braucht ein paar Drogen, die hab ich auf dem Heimweg von so nem netten dunkelhäutigen Mitbürger angeboten bekommen …)

Ein Glück gibt’s die wöchentlichen Shopping-Touren zum Walmart - eine halbe Autostunde vom Stadtzentrum entfernt. Dort gibt’s dann vor allem mal eines: Tiefkuehlfrass. Und ganz vor allem eines nicht: Brot! Es gibt keinen Bäcker und erst recht keinen Metzger. Das einzig angenehme ist, dass man seinen Einkauf nicht selbst einpacken muss, sondern von der netten Dame an der Kasse (Hey, die sind wirklich nett dort, sogar bei Walmart!) eingepackt bekommt. Wohlgemerkt in viele viele Tüten eingepackt bekommt (da gibt’s bestimmt ne Vorschrift ‘Maximal 3 Artikel pro Tüte’).

Wie ich heute erfahren habe soll auch noch ein Supermarkt auf der Busroute vom Campus in die Stadt liegen, muss ich demnächst mal ausprobieren.

First Impressions

Eine kleine unsortierte Liste von Dingen, die einfach mal anders sind als bei uns:

  • Amerikanische Straßen haben nicht viel mit deutschen Straßen zu tun! Sie sind mindestens 4-spurig, dabei so breit wie bei uns eine 6-spurige Straße und in der Regel in miserablem Zustand.
  • Die Ampeln hängen auf der verkehrten Seite der Kreuzung. (Was clever ist! Man sieht sie ohne sich verrenken zu müssen und man darf immer auch bei rot rechts abbiegen.)
  • Es gibt kein einziges Gebäude ohne Klimaanlage. Die wird natürlich auch immer voll aufgedreht, so dass es keine Seltenheit ist von den 34° Außentemperatur in 20° oder noch kältere Räume zu kommen.
  • Amerikaner lieben ihre Autos! Große Autos wohlgemerkt! Ich hab erst zwei Golf gesehen (natürlich GTI), der Rest war größer. Für ihre PickUps bräuchte man bei uns ne LKW-Zulassung! Schätzungsweiße jedes zweite Auto ist ein PickUp/Jeep/SUV. Und man hört angenehm viele dicke Motoren blubbern (kein Wunder bei Spritkosten von $ 1 pro Liter). Ach ja, und man sieht auch viieeelen Autos an, dass es hier keinen TÜV gibt.
  • Amerikaner verstehen nichts vom Essen! Gar nichts! Überhaupt gar nichts!
  • Man sieht der Uni an, dass mehr als Genug Geld da ist. Die Ausstattung der Labore ist sensationell! Es ist äußerst sauber (ganz anders als in Bremen). Und hier ist extrem viel los, es gibt eigentlich keinen Tag an dem nicht irgendein Event ist (komplett anders als in Bremen)!
  • Hier gibt’s nur kurze Höschen. Also die gaaaanz kurzen, die kaum übern Hintern reichen! :-)